Prophetisch Göttliches Wort

empfangen von Bertha Dudde

 

Die Bibel

 

BD. Nr. 2203:     Buch der Bücher .... Lampe ohne Oel ....
05.01.1942

Eine Lampe ohne Oel ist nur ein leeres Gefäß, das seinen Zweck nicht erfüllt, denn sie strahlt kein Licht aus, weil die ständige Nahrung fehlt, die dem Licht zugeführt werden muß. Und so ist auch die heilige Schrift so lange als Buch nur zu werten, wie sie nicht wahrhaft Licht-verbreitend wirkt, d.h., solange sie nicht die Erhellung des Geistes bewirkt .... Es kann die heilige Schrift wahrlich höchste Weisheit bieten dem, der in tiefster Gläubigkeit und mit Gott-zugewandtem Herzen Weisheit daraus zu schöpfen begehrt, sowie also der Mensch selbst durch dieses Verlangen seinen Lichthunger beweist. Dann ist das Buch der Bücher nicht nur ein leeres Gefäß, sondern es wird zum Lichtspender .... Es nimmt der Mensch zu an Weisheit, denn er begehrt Nahrung für seinen Geist, und diese Nahrung läßt das Licht in ihm zur helleuchtenden Flamme werden, die weithin ihren Schein sendet und die dunkelste Nacht erleuchten kann. Das Wort Gottes ist mit Seiner Kraft gesegnet, und die unmittelbar von Gott das Wort entgegennehmen dürfen, werden daher auch ständig von der Kraft Gottes durchflutet sein. Und diese Kraft strömt auch dem Menschen zu, der mit gleicher Innigkeit das Wort dort entgegennimmt, wo es allen Menschen zugänglich ist, sowie er nur bestrebt ist, göttliche Weisheit in sich aufzunehmen, sowie er einzig und allein Licht begehrt. Denn jeden Hunger nach Seinem Wort wird Gott stillen, Er wird geben, wo begehrt wird. Es muß also das Herz verlangen nach geistiger Speise, dann wird ihm diese geboten in Form von Wissen, denn jedes Wort aus der heiligen Schrift wird dem Menschen nun klar, und dieses Wissen beglückt und befriedigt ihn. Wie oft aber liest der Mensch nur das geschriebene Wort und läßt es nicht zu Herzen sprechen .... wie oft fehlt ihm Sinn und Verständnis für das, was er liest, weil er nicht betet um die Gnade des Verstehens, und dann ist das Buch nicht mehr wert als jedes andere Buch, das lediglich den Zweck der Unterhaltung erfüllt. Dann aber fehlt der Lampe das Oel, dann ist sie ohne Licht, sie ist nur ein leeres Gefäß, das seinen Zweck nicht erfüllt, denn sie strahlt kein Licht aus und kann auch nicht des Menschen Herz erleuchten. Das Wort Gottes kommt zu einem jeden Menschen, der es begehrt, denn Gott Selbst ist das Wort, und wer Ihm entgegenstrebt, dem offenbart Sich Gott im Wort in der verschiedentlichsten Weise .... Er gibt ihm die Wahrheit gedanklich, oder Er führt Menschen zusammen, und Er spricht durch diese, oder Er spricht durch das Buch der Bücher zu ihnen. Immer aber muß die Bereitwilligkeit vorhanden sein, das göttliche Wort zu empfangen, es muß das Herz begehren, auf daß sein Begehren erfüllt werden kann. Der Geist aus Gott wird dann immer am Werk sein, ganz gleich, wie und wo der Mensch das göttliche Wort entgegennimmt, weil der Geist aus Gott erst dann wirken kann, wo des Menschen Hunger nach geistiger Speise, nach dem Licht ersichtlich ist. Und dann wird auch jeder Irrtum ausgeschlossen sein, denn selbst wo solcher durch Menschenwille entstanden ist, lenkt der Geist aus Gott das Denken des Menschen so, daß er recht erfaßt und also sein Wissen der Wahrheit entsprechen wird. Dann also ist das Wissen gleich einem Licht, das hell im Umkreis strahlet und seine Leuchtkraft sendet in die Dunkelheit. Und dieses Wissen wird er schöpfen dürfen jederzeit und überall .... Immer ist der Geist Gottes bereit, Wissen auszuteilen; wo es nur aus tiefstem Herzen begehrt wird, dort wird auch das Herz genährt werden, denn Gott will, daß es licht und hell werde in den Herzen der Menschen. Er will, daß Sein Wort nicht nur äußerlich gelesen oder angehört werde, sondern daß es tief eindringe, auf daß es als geistiges Gut haften bleibe und dereinst der Seele Reichtum ist in der Ewigkeit ....

Amen

 

BD. Nr. 5710:     Buch der Bücher .... Gottes Wort ....
28.06.1953

Die Schrift, die von Mir zeuget, würde vollauf genügen, den Menschen Meinen Willen zu künden, sie würde sie auch zum Licht führen, zur Erkenntnis, wenn Mein Wille befolgt würde, und sie würden zur Seligkeit gelangen. Doch diese Schrift, das Buch der Väter, hat für viele Menschen ihren Wert verloren; es ist für sie nicht mehr das Buch, das ihnen Mein Wort vermittelt, weil ihre Glaubenslosigkeit auch den Ursprung der Schrift betrifft, weil sie nicht glauben können, daß Mein Geist wirksam war in Meinen Jüngern und dieser Geist sie veranlaßte, niederzuschreiben, was Ich Selbst getan und gelehrt habe, als Ich auf Erden wandelte. Und darum bewerten sie dieses Mein Wort nicht, wie sie es bewerten müßten .... als Kundgabe Meines Willens, der von den Menschen Erfüllung der Gebote verlangt .... der Gottes- und der Nächstenliebe .... Würden sie nur diese zwei Gebote anerkennen als von Mir den Menschen gegeben und nur sich bemühen, diesen zwei Geboten gemäß auf Erden zu leben, dann würden sie auch sicher bald das Verständnis finden für die Richtigkeit und Wahrheit aller anderen Lehren, die Meine Jünger in Meinem Auftrag niedergeschrieben haben für alle Menschen .... Sie leben aber nicht in der Liebe, und darum geht ihnen das Verständnis für alles ab, was die Schrift enthält. Und darum zweifeln sie auch den Ursprung an, sie erkennen nicht Mich als Ausgang des Wortes, das von Mir zeuget. Sie sollen aber dennoch von Meinem Wort unterrichtet werden, sie sollen dennoch um Meinen Willen wissen und also direkt hingewiesen werden auf Den, Der Sich äußert in vielerlei Weise .... Sie sollen wissen, daß es Mir möglich ist, zu jeder Zeit Mein Wort zur Erde zu leiten, daß Ich jederzeit Menschen belehre durch den Geist, wie Ich auch Meine Jünger belehrt habe, als Ich nicht mehr unter ihnen weilte im Fleisch; sie sollen wissen, daß der Vorgang der Ausgießung des Geistes nicht ein einmaliger war, der sich nur an Meinen Jüngern vollzog, sondern daß Ich immer wieder Meinen Geist ausgieße in ein geöffnetes Gefäß, daß Ich in gleicher Weise wie einst Meine Jünger jederzeit Menschen belehre und ihnen also Mein Wort zuleite, das wieder nur Meinen Willen kundgibt, in der Liebe zu leben, um dann als Folge der Erfüllung Meines Willens den Menschen in alle Wahrheit zu leiten, ihm den Zusammenhang des Geschaffenen mit seinem Schöpfer, die Bestimmung und das Ziel alles dessen zu erklären, was dem Menschen ersichtlich ist, ihm also ein umfassendes Wissen zu schenken, das für die Seele hellstes Licht bedeutet und den Weg zum ewigen Leben finden lässet .... Durch die Zuleitung Meines Wortes bezwecke Ich nur, daß der Mensch sich zur Liebe gestaltet .... Auch die Schrift lehret immer nur die Liebe, also muß auch ihr Ausgang von Mir Selbst sein, Der Ich die ewige Liebe bin. Weil die Liebe aber erkaltet ist unter den Menschen, sind diese auch nicht mehr fähig, den inneren Wert dessen zu erkennen, was geschrieben steht; sie sind blind im Geist und bar jeder Urteilsfähigkeit. Darum sollen ihnen nun wieder lebendige Vertreter Meines Wortes gegenübertreten, die ihnen zwar nichts Neues bringen, doch das Alte mit Überzeugungskraft vertreten und aufs neue beweisen können .... nämlich, daß die Liebe das erste Gebot ist, das zu erfüllen Ich fordere, und daß alles weitere Wissen, die höhere Erkenntnis um die Wahrheit, erst aus der Liebe hervorgeht .... Es soll das Wort von Mir wieder verstärkte Ausbreitung finden, denn wieder sage Ich zu Meinen Jüngern, die Ich Selbst Mir erwählt habe: "Gehet hinaus in die Welt und lehret alle Völker ...." Denn die Menschen müssen Mein Evangelium hören, sie müssen wissen, daß die Schrift nicht verworfen werden darf, daß sie die Wahrheit enthält, die Ich Selbst Meinen Jüngern durch den Geist verkündet habe .... Sie sollen wissen, daß Ich immer und ewig das gleiche Wort zur Erde leite und daß Mein Wort bestehenbleibt, auch wenn Himmel und Erde vergehen ....

Amen

 

BD. Nr. 6929:     Buch der Bücher .... Verstandesforschen ....
27.09.1957

Was euer Verstand niemals ergründen wird, das kann euch vom Geist in euch erklärt werden, wenn ihr selbst dieses zulasset im freien Willen. Ihr glaubt euch mehr oder weniger fähig zum Forschen, oder auch, ihr vertrauet anderen forschenden Menschen, daß sie euch wahrheitsgemäße Ergebnisse vermitteln können .... Aber ihr vergesset, daß es ein Gebiet gibt, wo menschlicher Verstand allein nicht einzudringen vermag, selbst wenn er noch so hoch entwickelt und irdische Probleme leicht zu lösen fähig ist .... Dieses eine Gebiet ist ihm verschlossen, solange er nicht Mich innig darum bittet, daß Ich Selbst ihm das Tor öffne, daß er Einblick nehmen kann. Dieses Gebiet zu erforschen ohne Mich ist ihm unmöglich, und Ich allein bestimme, wem Ich das Wissen darüber zuleite, wen Ich einführe in die Wahrheit, wem Ich die Geheimnisse enthülle, wem Ich die Probleme löse, die also das geistige Gebiet berühren. Denn Ich allein weiß es, wer ein solches Wissen auch recht verwendet und wem es zum Segen gereicht. Zwar könnten alle Menschen sich selig preisen, ein Licht zu bekommen, über das, was ihnen noch verborgen ist. Doch das Licht setzt auch ein klares, gereinigtes Gefäß voraus, das eine Trübung verhindert .... Das Wissen setzt einen Reifegrad voraus, ansonsten es völlig wertlos wäre für den Menschen und ihm keine Erkenntnis bringen könnte. Und ist dieser Grad noch nicht erreicht, dann wird auch der schärfste Verstand nicht in jenem Gebiet sich zurechtfinden .... Es wird finster bleiben in ihm, solange sein Geist nicht ihm die Helligkeit geben kann. Und so nützt es auch nichts, wenn Weisheit .... d.h. Wissen um die reine Wahrheit .... bei Menschen gesucht wird, die sich fähig dünken, Aufklärung geben zu können, aber immer nur von reinen Verstandesergebnissen sprechen können. Es nützt auch nichts, wenn ein Mensch sich aus Büchern ein Wissen zu verschaffen sucht, und mag es auch das Buch der Bücher sein, die Schrift, die wohl jenes wahrheitsgemäße Wissen enthält, die aber dem noch unreifen Leser ein Buch mit sieben Siegeln bleibt, selbst wenn ihm jeder Buchstabe darin bekannt ist. Zwar wird jeder Mensch daraus für sich einen Nutzen ziehen können, wenn er nur den Worten Glauben schenkt, die er wohl verstehen kann, wenn er die Hinweise auf einen gerechten Lebenswandel ernst nimmt und ihnen entsprechend lebt. Denn dann wird auch der anfänglich noch sehr unreife Zustand seiner Seele sich heben, und ein kleiner Lichtschimmer wird schon in ihm erstrahlen, aber es gehört eben zuvor ein Lebenswandel entsprechend Meinem Willen dazu, der aus der Schrift wohl zu erkennen ist .... Wer aber glaubt, daß die Schrift ihm höchste Erkenntnis eintrage, wer es glaubt, daß diese Erkenntnis gewonnen werden kann durch Studium, durch genaue Kenntnis der Buchstaben, der irret gar sehr. Denn dieser Versuch ist schon so oft gemacht worden und hat nur stets größere Verwirrung gebracht, weil jeder Forschende zu anderen Ergebnissen gekommen ist .... bis auf jene, die sich Mir hingeben in kindlicher Demut und Liebe, deren Geist Ich nun erhellte und ihnen nun auch Einblicke gewähren konnte, die Ich Selbst einführen konnte in die Wahrheit, wie Ich es verheißen habe .... Und so wird weder Wissenschaft noch toter Glaube das Gebiet erforschen, dessen Erhellung Ich Selbst Mir vorbehalten habe: Es wird zum Licht immer nur gelangen, der sich zu einem Gefäß herrichtet, in das Ich Meinen Geist ergießen kann, dessen ernstes Streben auf Erden ist, sich vorerst zu gestalten zur Liebe, der Meinen Willen zu erfüllen sich bemüht, der in dem Gesetz ewiger Ordnung gegründet ist .... der immer nur einen Lebenswandel in Liebe von euch Menschen fordert, auf daß ihr euer Wesen Meinem Urwesen angleichet und dann das Überströmen Meines Geistes auf euch die unausbleibliche Folge davon ist .... Wandelt in der Liebe, und ihr werdet nun durch Meinen Geist eingeführt in das Gebiet, das ohne Liebe aber jedem Menschen verschlossen bleibt .... Denn durch die Liebe erst werdet ihr zu Meinen Kindern, und Meinen Kindern werde Ich wahrlich nichts vorenthalten, Meine Kinder werde Ich Selbst einführen in die Wahrheit, wie Ich es verheißen habe ....

Amen

 

BD. Nr. 8397:     Geisteszustand vor dem Kreuzestod .... Buch der Bücher ....
30.01.1963

Ihr Menschen fraget euch oft, warum nicht klar und deutlich im Buch der Bücher über Meinen Heilsplan von Ewigkeit berichtet wird, so daß alle Menschen wissen konnten, was ihrem Mensch-Sein zugrunde liegt .... Und ihr zweifelt darum auch die Offenbarungen an, die euch darüber eingehend Kenntnis geben .... Ihr sollet aber bedenken, daß der Geisteszustand der Menschen vor Meiner Niederkunft ein solches Wissen nicht zuließ, daß die Menschen es nicht hätten fassen können, weil vor Meinem Kreuzestod Mein Gegner noch die Herrschaft besaß und dieser niemals ein Licht zugelassen hätte, sondern die Finsternis stets tiefer wurde, weil wenige Menschen nur in sich ein Licht entzündeten durch ein Liebeleben. Sie wußten zwar um einen Gott, Der sie erschaffen hatte, aber jede tiefere Erkenntnis mangelte ihnen, und so auch, in welchem Zusammenhang sie selbst standen mit ihrem Gott und Schöpfer. Sie wußten wohl, daß Ich von ihnen Gehorsam forderte Meinen Geboten gegenüber, die ihnen auch durch erleuchtete Menschen .... die Ich zwecks Belehrung zur Erde sandte .... vermittelt wurden. Und sie hätten auch, wenn sie Meinen Geboten gemäß ihr Leben führten, zu einem kleinen Grad der Erkenntnis kommen können. Niemals aber konnte ein Wissen um alles ihnen noch Verborgene schulmäßig ihnen gelehrt werden, denn der Verstand hätte es nicht fassen können, und ihre Seelen besaßen als Folge ihrer noch ungetilgten Ursünde keine hohe Reife. Darum wurden auch die Propheten zumeist mit Widerwillen angehört, weil die Menschen in ihrem Lebensgenuß sich hätten beschränken müssen, hätten sie jenen Propheten Gehör geschenkt. Es waren immer nur Ausnahmen, die das Verlangen hatten, ihrem Gott und Schöpfer gehorsam zu sein und Ihm zu dienen. Und es ist auch in Einzelfällen diesen ein Wissen geschenkt worden, das auch aufgezeichnet wurde, aber nicht erhalten blieb, als Mein Gegner immer stärker auf die Menschen einwirkte, die kurz vor Meiner Niederkunft auch in einem ungewöhnlichen geistigen Tiefstand sich befanden .... und daher auch nicht mehr für ein solches Wissen aufnahmefähig waren .... Dann kam Ich Selbst zur Erde und brachte ein Licht in diese ungewöhnliche Finsternis .... Aber auch nur dort konnte Mein Licht leuchten, wo sich Mein Gegner nicht durchsetzen konnte, wo das Verlangen, in Gott-gewollter Ordnung zu leben, die Menschen auch dazu bewog, ein Liebeleben zu führen .... Diesen konnte Ich schon ein kleines Licht schenken und ihnen über ihr Verhältnis zu ihrem Gott und Schöpfer Aufschluß geben. Dennoch fanden auch diese Belehrungen nur von Mensch zu Mensch statt, weil Ich um den Reifegrad des einzelnen wußte und es verhinderte, daß auch daraus ein Schulwissen gemacht wurde, das wohl hätte traditionsmäßig übertragen werden können, das aber unverständlich geblieben wäre für jeden, der nicht in sich selbst ein Licht anzündete durch die Liebe .... Es war nun durch Mein Erlösungswerk die Ursünde getilgt, und es konnte nun auch Mein Geist wirken im Menschen, der dies zuließ durch Liebewirken .... Denn nun auch lehrte Ich als Wichtigstes die Liebe .... Wer dieses Gebot erfüllte, der wurde auch durch Meinen Geist belehrt, und er erlangte das Wissen, das für ihn nötig war, um seinen Erdenlebenszweck zu erfüllen .... Und darum geht es, was ihr benötigt, um an euren Seelen auszureifen .... Die Seelenarbeit ist das Wichtigste, und alles, was euch dazu veranlaßt, wird euch der Geist aus Mir zuführen. Und wer ein tiefes Verlangen hat, in tiefere Weisheiten einzudringen, dem wird auch Erfüllung werden. Da aber nur wenige Menschen ihren Geist in sich zum Leben erwecken, würde ein traditionell-übermitteltes Wissen die (jenigen) nur verwirren, solange (die) sie noch unerweckten Geistes sind. Und darum ist auch nicht ein solches Wissen in Meinem Auftrag aufgezeichnet worden, denn ein jeder könnte dazu gelangen, dem es ernst wäre, in Meinen Heilsplan einzudringen. Doch für die Mehrzahl (der Menschen), die gleichgültig dahingehen und sich genügen lassen an dem Geistesgut, das ihnen erziehungsmäßig zugeführt wurde, wäre es niemals von Segen, würden alle Zusammenhänge klar erläutert, denn es sind so tiefe geistige Beweggründe, die ebender Verstand nicht fassen kann, sondern einen erweckten Geist voraussetzen, um verstanden zu werden. Keinem Menschen wird die rechte Erkenntnis verwehrt, der sie ernsthaft anstrebt, was aber auch das Befolgen Meines Willens erfordert, der allen Menschen offenbart wird und um den auch alle Menschen wissen, weil ihnen auch die innere Stimme .... die Stimme des Gewissens .... sagt, was sie tun oder lassen sollen. Und da es Meinem Gegner immer nur daran liegt, Finsternis zu verbreiten und gegen jegliches Licht anzukämpfen, wird er auch die Menschen stets so zu beeinflussen suchen, daß sie selbst jede innere Helligkeit verhindern, und er wird auch die Wahrheit verzerrt den Menschen hinstellen, so daß ihnen jegliches Verständnis mangelt für ein Wissen, das tief in Meinen Schöpfungsplan hineinreicht und eben zum Verständnis einen geweckten Geist fordert .... Das, was das Buch der Bücher an Inhalt birgt, genügt vollauf zum Ausreifen der Menschenseele, wenn nur alles beherzigt wird .... Doch auch dieser Inhalt ist den meisten Menschen nicht faßbar, denn immer bleiben die Buchstaben tot, solange sie nicht erweckten Geistes gelesen werden .... Und so geht es auch mit jedem Wissen, das durch Offenbarungen immer wieder zur Erde geleitet wird und reine Wahrheit ist .... Es wird auch nur von einem liebewilligen Menschen, dessen Geist erweckt ist, recht verstanden und ausgewertet werden, und dieser wird dann auch eindringen können in die tiefsten Geheimnisse und auch Meinen Heilsplan von Ewigkeit verstehen ....

Amen

 

BD. Nr. 5040:     Offenbarungen .... Buch der Väter .... Lebendiges Wort ....
13.01.1951

Ich bin immer bei euch, so ihr mit Mir Zwiesprache halten wollet, so euer Herz nach Mir verlangt. Die Welt aber erkennet Mich nicht an, ihr ist Mein Urwesen unbekannt, d.h., den Menschen, deren Sinnen und Trachten noch die irdische Welt ist, bin Ich so fremd geworden, daß sie nicht zu glauben vermögen, daß Ich Mich Meinen Kindern offenbare, daß Ich zu ihnen spreche durch das Herz, daß Ich also mit ihnen in engster Verbindung stehe. Und darum werdet ihr stets Widerstand finden, so ihr der Welt gegenüber Meiner Offenbarungen Erwähnung tut. Und dieser Widerstand wird auch mitunter in euer Herz Zweifel fallenlassen ob der Wahrhaftigkeit dessen, was Ich euch offenbare durch den Geist. Doch bedenket immer, daß die Anhänger der Welt nicht urteilsfähig sind, wie ihnen auch die Erkenntnis mangelt, also ihr Widerstand leicht begreiflich ist, weil er ihrem unvollkommenen Wesen entspricht. Doch ihr sollt euch durch diesen Widerstand nicht bestimmen lassen, zu zweifeln an Meiner Gegenwart. Wer Mich begehrt, der wird auch Erfüllung finden, ihm werde Ich auch gegenwärtig sein und Meine Gegenwart auch bekunden durch Mein Wort. So aber bin Ich auch denen gegenwärtig, die im Verlangen, Mich zu hören, das Buch der Väter lesen, das gleichfalls eine Offenbarung Meinerseits ist und bleiben wird, solange die Erde besteht. Wer es also liest mit Liebe zu Mir im Herzen, der wird Mich Selbst sprechen hören, denn ihm werden die Buchstaben lebendig werden, sie werden ihm sagen, was Ich Selbst ihm sagen möchte .... Ein jeder Mensch wird die Äußerung Meiner Liebe anders erfahren, und ein jeder wird es bezeugen können, daß er sie erfahren hat. Denn Ich sehe in die Herzen, und wo Ich ein Verlangen nach Mir und Meiner Liebe entdecke, dort bin Ich stets bereit, es zu erfüllen. Ein Anhänger der Welt indessen sehnt sich nicht nach Mir, da die Welt ihm begehrenswerter erscheint. Diesen ist sowohl das Vernehmen des inneren Wortes unverständlich und unglaubwürdig, wie ihnen auch Mein Wort im Buch der Väter reizlos und inhaltlos bleiben wird so lange, wie sie noch Anhänger der Welt sind. Somit werden sie niemals die Segnungen und die Kraft Meines Wortes erfahren können und darum stets die Feinde derer sein, die mit Mir in enger Verbindung stehen und von Mir bedacht werden mit Meinem Wort. Je näher es dem Ende ist, desto kleiner wird die Schar der Meinen und desto größer deren Gegner, die so fern von Mir stehen, daß Ich nicht mehr für sie existiere, also sie auch eine Äußerung Meinerseits für unmöglich halten, weil sie Mich Selbst nicht mehr anerkennen. Einen desto tieferen Glauben aber sollen dann die Meinen haben, den Ich ihnen lohnen werde mit so offensichtlichen Zeichen Meiner Gegenwart, daß sie daraus Kraft schöpfen zum Widerstand gegen ihre Feinde, die nun auch Meine Feinde sind, weil sie gegen Mich kämpfen, weil sie auch den Meinen den Glauben rauben wollen und brutal gegen sie vorgehen. Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende .... Ich verlasse euch wahrlich nicht, die ihr nach Mir verlanget, und Ich werde im Wort immer bei euch sein, sowie ihr Mich zu hören begehret ....

Amen

 

BD. Nr. 5372:     Gottes Wort .... Buch der Väter .... Von Gott gelehret ....
22.04.1952

Mein Wort gilt jetzt und für alle Ewigkeit .... Und ob ihr Menschen es auch zu verändern suchet, so Mein Geist in euch noch nicht tätig ist, so wird es dennoch immer wieder aus der Höhe euch so rein und unverbildet zugeführt, daß sein Ausgang sehr wohl zu erkennen ist .... daß ihr glauben und wissen werdet, daß Ich Selbst zu euch spreche so, wie Ich durch den Menschen Jesus sprach und einstmals auch zu den Vätern, die Mich Selbst vernehmen konnten, weil sie die Verbindung mit Mir aufrechterhielten und Mir gehorsam waren. Mein Wort ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Mein Wort bezeuget Mich Selbst und kann daher nicht vergehen noch verändert werden, denn sowie Menschen eine Änderung des Wortes vornehmen, ist es nicht mehr Mein Wort, sondern Menschenwerk unter Nützung Meines Wortes. Ich will aber von euch vernommen werden, Ich will reden zu euch, auf daß ihr Mich erkennet und liebenlernet .... Ich will mit Meinen Geschöpfen verbunden sein und bleiben und bezeuge dies durch Mein Wort .... Wollen aber Meine Geschöpfe selbst die Verbindung mit Mir lösen, so können sie Mich auch nicht hören, und dann werden sie nur das vernehmen, was ihnen Mein Gegner anbietet, der sich wohl auch Meines Wortes bedienet, das aber durch sein Einwirken völlig kraftlos geworden ist. Denn besäße das durch seinen Einfluß mit Menschenzusatz verbildete Wort noch die Kraft, die Mein Wort in sich birgt, dann wären wahrlich schon alle Menschen erlöst, dann wäre die Kraft des Wortes schon durchgedrungen in die Menschenherzen und würde sie erkennen lassen, wer und was sie sind und was sie wieder werden sollen. So aber verdunkelt Mein Gegner den Verstand des Menschen, und ob sie nun auch das Wort in sich aufnehmen, sie spüren keine göttliche Kraft darin, und ebendarum entfremden sie sich von dem Wort und zugleich auch stets mehr und mehr von Mir. Mein reines göttliches Wort aber ist gesegnet mit Meiner Kraft, und diese wird merklich zu spüren sein, so ein Mensch Mich zu hören begehret .... Und auf daß er es begehret, lasse Ich es zu, daß er zuvor Kenntnis nimmt von dem, was Mein Gegner ihm bietet .... Und ob es doch von der reinen Wahrheit erheblich abweicht, hat es doch Mich, den Gott und Schöpfer von Ewigkeit, zum Inhalt, und diesen zu suchen und zu finden, wird sich der Mensch vornehmen, der guten Willens ist .... Und so er suchet, begehret er die Wahrheit, und dann lasse Ich Mich auch finden und spreche Selbst zu ihm, und zwar in der Form, die ihm zuträglich ist .... Ich bringe ihm die Wahrheit näher auf verschiedenen Wegen, doch stets bin Ich Selbst der Austeilende, so Ich begehrt werde. Mein Wort wird jeder vernehmen, weil die von Mir nun recht gelenkte Verstandestätigkeit sehr wohl auszuscheiden vermag als Irrtum oder Lüge, was nicht von Mir stammt, dagegen beglückend annimmt, was in Mir seinen Ausgang hat. Dann ist auch der Mensch von Mir gelehrt, der durch Lesen oder Hören aus dem Buch der Väter Kenntnis nimmt von Meinem Wort, denn Mein Geist belehret ihn, und Mein Wort durchdringet ihn mit seiner Kraft und erwecket ihn zum Leben. Und darum können alle Menschen Mich finden und Mein reines göttliches Wort in Empfang nehmen, so sie nur wollen, daß ihnen die Wahrheit nahegebracht werde .... Dann ist das Wirken Meines Gegners erfolglos, dann erkennt er die Wahrheit inmitten eines Wustes von Menschenwerk, von Zusätzen, die menschlicher Wille auf Antrieb Meines Gegners beigefügt hat, dann kann er die Wahrheit vom Irrtum unterscheiden, und dann ist auch er von Mir gelehret, und Mein Wort ist ihm vermittelt worden, so wie es von Mir seinen Ausgang nahm und wie es auch bestehenbleiben wird in Ewigkeit ....

Amen


[Bertha Dudde]