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Für mich steht die Bibel an erster Stelle. Dass die Offenbarungen hier aufgenommen sind, muss nicht heißen, dass ich mit allem einverstanden bin. Paulus empfiehlt uns, wie wir mit prophetischen Worten umgehen sollen. "Geht nicht geringschätzig über prophetische Aussagen hinweg, sondern prüft alles. Was gut ist, das nehmt an." (1. Thess 5, 20-21). Wir sollen also das prophetische Wort nicht verachten, aber gleichzeitig sollen wir nicht einfach alles annehmen, sondern es sorgfältig prüfen, wie es sich für einen gewissenhaften Christen gehört. Die Offenbarungen fordern selbst auch immer wieder zur Prüfung auf. In Kundgabe Nr. 60 von J. Hentzschel lesen wir: "Prüfet jeden Geist, der sich euch naht, ob er von MIR ist. Schon vor Monaten warnte ICH euch: Prüfet die Geister, ob sie von MIR erleuchtet sind. Prüfet, ob euch nicht erdgebundene Geister beeinflussen. Prüfet, ob nicht die inneren Worte, welche ihr als Mein „Vaterwort“ bezeichnet, aus eurer eigenen Seele stammen. ICH ermahne euch heute nochmals: Seid wachsam und prüfet.". Oder in ihrer Kundgabe Nr. 95 steht: "Ihr sollt nicht blind glauben, was euch vorgesetzt wird. Auch in eurem Kreise treten Medien auf. Es wird gesagt: Hier spricht der Vater, dort ist der Vater. Und nach einer Zeit werdet ihr erkennen, daß ICH es nicht bin. Warum lasse ICH das zu? Damit ihr euch wieder an MICH, euren JESUS CHRISTUS, in eurem Herzen haltet und nicht in die Abhängigkeit der Geister geratet. Ihr sollt MIR euer Herz öffnen und MICH um die Taufe mit Meinem Heiligen Geist und mit Feuer bitten. ICH gebe euch den Geist der Wahrheit, dadurch seid ihr in der Lage die Geister zu unterscheiden. Seid ihr von oben getauft, von Meinem Heiligen Geist erleuchtet, dann könnt ihr sagen: Hier spricht der Vater und hier spricht er nicht. Aber aus eurem seelischen Verstand könnt ihr nicht prüfen. Solange eure gefallene Seele nicht mit dem Geiste in sich, dem CHRISTUS, vereint ist, unterliegt sie dem Irrtum. Prüfen können nur Meine Überwinder, die von oben neu geboren, von Meinem Geiste erfüllt sind." Letztlich kommt es aber darauf an, dass wir nach Seiner Lehre handeln: "Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst" (Matth. 22, 37). Handeln wir? Wen haben wir gestern ermutigt? Geben wir den Zehnen? Sind wir auch im Kleinen gerecht? Oder kümmern wir uns nur um einen religiösen Eigenkonsum? Wagen wir wirklich Glauben oder verlassen wir uns auf unsere Sicherheiten? Glauben ist nicht, dass wir viel Theologie im Kopf haben, sondern wahrer Glauben sind Erfahrungen mit Gott, die uns immer mehr mit dem Vater verbinden. (Weniger) |
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"Beantwortung
von 100 Fragen" auf Grundlage der
Offenbarungen von Dudde/Lorber/Swedenborg.